Nilo


Adoption oder Canile? Schaffen wir ihr Schicksal zu wenden?

 

Nilo und seine 5 Geschwister sind Welpen einer unkastrierten Besitzerhündin. Die Hündin wurde als Welpe adoptiert und sie wird gut behandelt. Allerdings wurde sie leider nicht kastriert, denn ihre Besitzer sehen es nicht als notwendig 200 EUR für eine Kastration auszugeben, auch wenn sie die finanzielle Möglichkeit hätten. So ist leider noch immer die Sichtweise vieler Menschen in Italien.

 

Bis jetzt sind Nilo und seine Geschwister wohlbehalten aufgewachsen, haben aber natürlich noch nichts kennenlernen dürfen. Jetzt sind sie alt genug um von ihrer Mutter getrennt zu werden und die Besitzer werden sie in ein Canile bringen, wenn wir nicht helfen.

 

Was das heißt?...Zum Tode verurteilt! Tötungen sind „eigentlich“ in Italien seit 1991 verboten im Gegensatz zu vielen anderen Ländern - was für ein Erfolg, oder? Was viele Menschen aber nicht wissen: In Italien ist es ein anderes Töten von Hunden.

Hier gibt es keine Frist die abläuft wann die Hunde getötet werden. Es gibt keine Aufrufe von Tierschützern und Vereinen, dass die Hunde nach 14 Tagen sterben werden. Der Fokus vieler Menschen liegt nach wie vor nur in den Ländern in denen „offiziell“ getötet wird.

 

Was erwartet jetzt Nilo und seine Geschwister? Die Besitzer wollen sie nicht! Das heißt, sie gehen in ein Hundelager/Canile. Sie werden nie einen Namen besitzen und nur eine Nummer tragen.

Das einzige, was sie in ihrem Leben sehen werden ist kalter Beton. Niemals werden diese Hunde über eine Wiese laufen. Ein kuscheliges Körbchen oder eine Decke wird nie ihr Besitz sein. Keine Hand wird sie jemals berühren in der Isolation.

Sie werden bis zu ihrem natürlichen Tod lebendig begraben sein!

 

Wir haben ihnen Namen gegeben, sie sollen nicht als Nummer dorthin gehen. Das Projekt Oasi Nuova Vita ist überfüllt und das Limit ist schon lange erreicht, was die Tierschützer und wir bewerkstelligen können.

Viele Hunde, die schon lange auf ein Zuhause warten, leiden und kommen zu kurz.

 

Alles was Nilo und seine Geschwister retten kann ist eine Adoption.

Unsere Tierschützer haben auf die Schnelle Fotos gemacht, ihr Geschlecht bestimmt und Namen vergeben. Die Besitzer um ein wenig Zeit gebeten, bevor sie ins Canile gebracht werden! Wir können es nur versuchen und hoffen ihre Familien zu finden!

 

Immerhin haben wir die Erlaubnis bekommen, die Mutterhündin auf unsere Kosten kastrieren zu lassen, damit sich diese traurige Geschichte in Zukunft wenigstens für sie nicht mehr wiederholt.

 

Nilo, Rüde, geb. 02.2020, wächst noch (Mutter, Mischling: ~55cm, Vater unbekannt)

 

 

Für Nilo suchen wir ausschließlich einen Endplatz und keine Pflegestelle!

Aufgrund unserer Erfahrungen, arbeiten wir ausschließlich mit uns vertrauten Pflegestellen zusammen und dort warten schon Notfälle auf ein Nachrücken. Damit ist auch unsere Kapazität ausgeschöpft.

 

Wir suchen Menschen, die sich vorab eingehend mit der Adoption eines Auslandshundes und den damit verbundenen Anforderungen auseinander setzen. Alle Infos dazu und auch immer wiederkehrende Fragen, werden unter dem Punkt Adoptionen (hier klicken) beantwortet.

 

Bei einer Adoptionsanfrage bitten wir um eine ausführliche Beschreibung zur aktuellen Lebenssituation. Nur so können wir uns vorab einen ersten Eindruck machen, ob es sich für den ausgesuchten Hund um ein passendes Zuhause handeln könnte. 

(Auch wenn es sich bei diesen Welpen um absolute Notfälle handelt und die Zeit drängt, werden wir von ausführlichen und gewissenhaften Überprüfungen/Einschätzungen von Interessenten nicht abweichen. Dafür bitten wir um Verständnis.)

Für eine ausführliche Anfrage können Sie folgendes Kontaktformular nutzen:

 

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