Tanya


Als Tanya durch unsere Tierschützer von ihren Besitzern befreit wurde, war sie ein Bild des Jammerns.....sie hatte seit längerem Räude und ihr Körper war fast nackt, sie hatte Schmerzen und Probleme mit dem Laufen. Bis dato diente sie als Wachhund und wurde an der Kette gehalten. Da sie nun krank war, sollte sie erschossen werden, so wie es wohl auch ihrem Vorgänger schon ergangen war.

Auf dem Oasi wurde umgehend ein Notgehege errichtet, getrennt von den anderen Hunden, da Räude hochgradig ansteckend ist. Eine langwierige und sehr zeitaufwändige Behandlung begann. Die richtigen Medikament und regelmäßige Bäder haben schnell angeschlagen und bereits nach kurzer Zeit erkannte man das ehemalige Häufchen Elend nicht mehr wieder. Die Zeit der Isolation war vorbei und Tanya wurde wie alle Hunde in das Rudel integriert.

Tanya ist eine wunderhübsche und sehr liebevolle Hündin. Doch Tanya ist anders....äusserlich hat sich Tanya schnell nach ihren Behandlungen erholt aber sie zeigt neurologische Störungen. Zwischendurch taucht sie in ihre Welt ab, knurrt und bellt etwas an was nur sie sieht. Eine engere Betreuung tut ihr sehr gut, sie lässt sich ablenken wenn man sie vorher anspricht. Leider kann man ihr diese Betreuung auf dem Oasi nicht bieten. Alle anderen Hunde haben Tanya so akzeptiert wie sie ist und sie ist ein fester Bestandteil des Rudels.

Wir haben Tanya sehr gründlich in einer Klinik untersuchen lassen. Trotz der Angst sie in Narkose zu setzen, haben wir uns für ein CT entschieden und durchführen lassen. Eine Anomalie angeborenen Ursprungs im Gehirn wurde hierbei als erste Hypothese diagnostiziert, weiteres würde evtl. ein MRT darstellen. Nach ausführlichen Gesprächen mit den Tierärzten glauben wir aber alle, dass Tanya's Verhalten noch mehr mit ihrer ehemals schlechten Haltung zu tun hat. Sie mag es auch nicht, wenn Männer andere Hunde aus dem Rudel auf dem Arm tragen. Auch hier scheint sie schlimme Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit zu verknüpfen. Wir vermuten, dass sie vielleicht Mißhandlungen an anderen Hunden miterleben musste.

Wenn Tanya eng mit einem Menschen zusammen ist, verringern sich ihr Anfälle immens...daher wäre für sie ein eigenes Zuhause mehr als wichtig. Es wird schwer dieses zu finden bei Menschen, die diese Herausforderung wirklich annehmen können und wollen.

Tanya, geb. 2016, ca. 55 cm

 

Aufgrund der Rudelhaltung auf dem Oasi Nuova Vita, gibt es dort keine Katzen und ein Verträglichkeitstest kann vorab nicht durchgeführt werden. Letztendlich sind diese Test in einer Auffangstation auch wenig aussagekräftig, da eine häusliche Situation nie nachgestellt werden kann und für eine gute Vergesellschaftung auch viel von der vorhandenen Katze sowie Erfahrung der zukünftigen Adoptanten abhängig ist.

 

Für Tanya suchen wir ausschließlich einen Endplatz und keine Pflegestelle.

Für jeden Hund, der durch eine Adoption das Oasi Nuova Vita verlässt, kann ein weiterer Notfall aufgenommen werden.

 

Wenn Sie Tanya kein Zuhause schenken können, ihre Geschichte Sie aber berührt hat und Sie trotzdem helfen möchten, können Sie auch eine Patenschaft für sie übernehmen. Mit Ihrem monatlichen Beitrag (frei wählbar) unterstützen Sie Tanya in seiner dringend benötigten monatlichen Grundversorgung.

 

Wenn Sie weitere Informationen zu einer Adoption oder Patenschaft für Tanya erhalten möchten, schreiben Sie über dieses Kontaktformular:

 

(Bei einer Adoptionsanfrage bitten wir um eine ausführliche Beschreibung zur aktuellen Lebenssituation. Nur so können wir uns vorab einen ersten Eindruck machen, ob es sich für den ausgesuchten Hund um ein passendes Zuhause handeln könnte.):

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.