Mira


Mira war der typische Besitzerhund, der nur für die Bedürfnisse eines Menschen "verwendet" wurde.

Ein Mensch, dem die Loyalität und Zuneigung, die ein Hund schenkt, egal war.

Mit ihrem Besitzer ging Mira jeden Morgen mit einer Schafherde aus. Wir gehen davon aus, dass irgendwann ihre Probleme mit ihrer Leishmaniose anfingen, ihre Veränderungen aber niemand bemerkte oder nicht interessierte. Jeden Morgen begleitete sie ihren Besitzer und die Schafherde weiterhin, bis es ihr immer schlechter ging. Statt sich um eine medizinische Versorgung zu kümmern, wurde Mira irgendwann einfach zurückgelassen und niemanden interessierte es. Als sie dann auch noch einen Unfall mit einem Auto hatte, versteckte sie sich vor Schmerzen und Angst in den Ländereien.

Unsere Tierschützer wissen nicht, wie viel Zeit danach vergangen ist, wie sich Mira ernährte und woher sie ihre Kraft nahm überhaupt noch zu laufen. Sie wissen nur, dass sie eines Tages wieder an der Straße auftauchte, hinkend und mit komplett offenen, wunden Beinen und Pfoten. Sie wurde von einer Person dann dem Veterinäramt gemeldet und kam so in das städtische Tierheim von Manduria.

Ein Loch im hinteren Oberschenkel, Leishmaniose positiv im akuten Schub, Räude, unterernährt und dehydriert - das war ihr Zustand bei Ankunft im städt. Tierheim.

(Bilder ihres Zustandes im Album und am Ende des Textes)

Eine medizinische Betreuung dort wäre im benötigten Rahmen aus unserer Erfahrung leider nicht erfolgt.

Aber Mira hatte zu ihrem Kämpferherz einen Schutzengel an ihrer Seite, der an sie glaubte.

 

Nicola, ein enger Freund von Luigia, der alles für Tiere gibt, kümmerte sich 2-mal täglich um ihre Versorgung. Mit unserer Unterstützung konnte Mira auch die nötigen Medikamente verabreicht werden. Es war ein langer Weg aber Stück für Stück hat sich Mira ins Leben zurück gekämpft. Natürlich hatte sie nie eine Chance auf eine Adoption und jetzt war ihre Frist im Tierheim abgelaufen und sie wäre in ein Canile verlegt worden. Gekämpft um dann für immer hinter Gitter und Beton auf Lebzeiten zu verschwinden - das durfte nicht passieren und somit zog Mira im Dezember 2021 auf das Oasi Nuova Vita.

Anfangs zurückhaltend hat sie sich hier mittlerweile gut eingelebt. Wenn sie neue Menschen kennengelernt hat, ist sie diesen sehr zugewandt. Mit anderen Hunden ist sie grundsätzlich verträglich und läuft auch im Rudel mit. Mira ist eher dominant, ohne dabei aggressiv zu sein.

Nach einem so schweren Weg in ihrem Leben, hat es Mira mehr als verdient nun endlich ihre eigene Familie zu finden. Über die Krankheit Leishmanose wird unser Team ausführlich bei Adoptionsinteresse aufklären.

Mira, geb. 01.03.2019, ca. 50-55 cm

 

 

Ein Test zur Verträglichkeit mit Katzen kann vorab nicht durchgeführt werden.

Letztendlich sind diese Test auch wenig aussagekräftig, da eine häusliche Situation nie nachgestellt werden kann und für eine gute Vergesellschaftung auch viel von der vorhandenen Katze, sowie Erfahrung der zukünftigen Adoptanten abhängig ist.

 

Für Mira suchen wir ausschließlich einen Endplatz und keine Pflegestelle.

Für jeden Hund, der durch eine Adoption das Oasi Nuova Vita verlässt, kann ein weiterer Notfall aufgenommen werden.

 

Wenn Sie Mira kein Zuhause schenken können, ihre Geschichte Sie aber berührt hat und Sie trotzdem helfen möchten, können Sie auch eine Patenschaft für sie übernehmen. Mit Ihrem monatlichen Beitrag (frei wählbar) unterstützen Sie Mira in ihrer dringend benötigten monatlichen Grundversorgung.

 

Wenn Sie weitere Informationen zu einer Adoption oder Patenschaft für Mira erhalten möchten, schreiben Sie über dieses Kontaktformular:

(Bei einer Adoptionsanfrage bitten wir um eine ausführliche Beschreibung zur aktuellen Lebenssituation. Nur so können wir uns vorab einen ersten Eindruck machen, ob es sich für den ausgesuchten Hund um ein passendes Zuhause handeln könnte.)

Es folgen die Bilder von Miras Zustand bei der Ankunft im Tierheim:

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