Besuch und Hilfe vor Ort


Besuchsanfragen zum Projekt Oasi Nuova Vita:

 

Immer wieder erreichen uns Anfragen von oftmals fremden Menschen, die kurzfristig das Oasi Nuova Vita besuchen möchten. Vor allem in der Sommer- und Ferienzeit werden wir diesbezüglich regelmäßig kontaktiert.

 

Das Oasi Nuova Vita ist eine privat geführte Auffangstation. Neben Luigia Parco der Leiterin des Projekts gibt es lediglich 2-3 Helfer, die sich täglich um die Versorgung unserer Hunde kümmern. Aufgrund der wenigen Betreuungspersonen bedarf es daher einem strengen Ablauf um die schwere tägliche Arbeit zur Versorgung der Hunde und der Pflege der Anlage zu stemmen. Ein Auslandsprojekt wie das Oasi Nuova Vita ist nicht mit einem deutschen Tierheim zu vergleichen, wo man feste Besuchszeiten vereinbaren kann.

 

Unsere Tierschützer sind neben ihrem Hauptjob fast rund um die Uhr mit wenigen Personen für unsere Schützlinge und Notfällen auf den Straßen im Einsatz und eine nötige Betreuung von Besuchern ist für sie leider nicht möglich. Des Weiteren leben unsere Hunde größten Teils in einem freilaufenden Rudel und jegliche Abweichungen vom Tagesablauf durch zum Beispiel fremde Menschen bringen Unruhe in die Struktur und birgt somit enorme Risiken für unsere Hunde. Wir bitten auch um Verständnis, dass wir zum Schutz des Projektes und der Hunde auch keine Adresse öffentlich bekannt geben können.

 

Anfragen Helfereinsätze Projekt Oasi Nuova Vita:

 

Uns erreichen auch Anfragen zu gewünschten Helfereinsätzen im Projekt, zu denen wir hier umfassend Stellung nehmen möchten. Für Helfereinsätze in einer ausländischen Auffangstation müssen in erster Linie die Gegebenheiten vor Ort entsprechend vorhanden sein, damit solche Einsätze auch wirklich eine Entlastung der Tierschützer vor Ort sind.

 

Diese Gegebenheiten sind auf dem Oasi Nuova Vita leider in der nötigen Form nicht vorhanden und daher müssen wir diese Anfragen ablehnen. Wir möchten aber nicht undankbar erscheinen und dieses nachfolgend auch begründen: Die Struktur des Oasi Nuova Vita weicht von den üblichen Auffangstationen im Ausland ab. Hier gibt es keine Zwingerhaltung und die meisten Hunde (ca. 80-100) laufen tagsüber in freier Rudelhaltung. Unsere Hunde sollen in der Zeit in unserer Obhut ein relativ artgerechtes Leben führen können, wir möchten keine Hunde "retten" um sie dann anschließend in Zwinger zu sperren.

 

Um ein solches Projekt aber umsetzen zu können, bedarf es einer entsprechenden Struktur und stellt ganz andere Anforderungen wie Projekte in denen Zwingerhaltung üblich ist. Um ein großes Rudel zu führen, bedarf es strukturierter Abläufe. Jede Veränderung bringt Stress und Unruhe ins Rudel und kann im schlimmsten Fall zu Beissvorfällen führen. Weiterhin bedarf es erfahrener Helfer. Es gibt daher ein kleines, fest angestelltes Betreuerteam vor Ort, die die tägliche Versorgung und Betreuung der Hunde leistet. Zusätzlich leben die Tierschützer täglich in einem Inferno und müssen oftmals zu gemeldeten Notfällen fahren, Tierarztfahrten und Behördengänge erledigen. Freiwillige Helfer müssen aber angelernt und entsprechend betreut werden und dies ist von unserem kleinen Team vor Ort leider nicht zu leisten.

 

Wir bitten um Verständnis.